GdW: Mietschulden bei Mitgliedern sinken weiter

04. August 2016

Die Mietschulden bei den Wohnungsunternehmen des GdW lagen 2003 noch bei insgesamt 757 Millionen Euro. 2015 sind sie um 370 Millionen Euro (49 Prozent) gesunken.

 


Schaubild Mietschuldenentwicklung aus der GdW-Jahresstatistik

 

Damit geht der Anteil dieser Schulden an den Mieteinnahmen der rund 3.000 Mietgliedsunternehmen auf jährlich zwei Prozent zurück, wie die Jahresstatistik der GdW-Wohnungswirtschaft zeigt.

"Die positive Entwicklung hängt mit der wirtschaftlich stabilen Lage in Deutschland zusammen", erklärt GdW-Präsident Axel Gedaschko. Er erwartet, dass die Schulden noch weiter zurückgehen, wenn auch in einem zunehmend langsameren Tempo.

Den Rückgang sieht der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen auch als Erfolg für das Vermietungs- und Mietschuldenmanagement der Wohnungsunternehmen, deren Beratungs- und Betreuungsangebote sowie der Zusammenarbeit mit öffentlichen Schuldnerberatungs- und sozialen Einrichtungen.

Gedaschko fordert zudem die Möglichkeit für Vermieter, Bewerber für eine Mietwohnung bereits bei Kontaktaufnahme und Informationsbeschaffung auf Zahlungsfähigkeit prüfen zu können. Auch das könne zum Schutz der Mieter vor Überschuldung beitragen.