SBV Flensburg: Pflanzen für den Klimaschutz

17. Februar 2017


 Pflanzaktion: (v.l.) Britta Gottburg, GF Naturschutzverein, Oeversee-Bürger-
meister Ralf Bölck und der Klimapakt-Vorsitzende Henning Brüggemann
mit den SBV-Vorständen Jürgen Möller und Raimund Dankowski
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis 2050 will Flensburg CO-neutral werden. Dazu sollen auch die 2.150 Bäume beitragen, die der Selbsthilfe-Bauverein jetzt in der Oberen Treenelandschaft pflanzen lässt.

Der Himmel ist trübe, die Erde ist matschig, die Witterung kalt. Doch bei der Gruppe, die sich westlich des Sankelmarker Sees getroffen hat, herrscht beste Stimmung. Die erste Pflanze, eine Eiche, ist in der Erde. „Die Pflanzaktion hat für uns auch einen symbolischen Wert: Sie steht für unser langfristiges Engagement und unsere Verwurzelung in der Region Flensburg“, sagt SBV-Vorstandsvorsitzender Raimund Dankowski, den Spaten in der Hand. Sein Vorstandskollege Jürgen Möller hat ebenfalls mit angepackt. Er stellt zufrieden fest, dass die neuen Bäume das Naherholungsgebiet der Flensburger noch attraktiver machen werden.

Es ist bereits das dritte Mal, dass die Genossenschaft für eine derartige Pflanzaktion 15.000 Euro gespendet hat. Diesmal werden neben Eichen unter anderem auch eine Feldhecke und Wildobstbäume eingesetzt, um so eine größere Bandbreite in das Ökosystem der Treenelandschaft zu bringen. Darüber hinaus speichern die gepflanzten Bäume jedes Jahr 55 Tonnen CO2. „Damit fällt es uns leichter, unsere selbst gesteckten Klimaschutz-Ziele zu erreichen“, sagt der Klimapakt-Vorsitzende Henning Brüggemann, der auch für die Baumpflanz-Aktion zum Spaten gegriffen hat.

Der Flensburger Klimapakt und der SBV sind ein eingespieltes Team: die Genossenschaft gehört zu den Gründungsmitgliedern und unterstützt den Klimaschutz auch an anderen Stellen, zum Beispiel durch die Nutzung von E-Mobile-Dienstautos, Green-IT und dem CO2-neutralen Ökostrom der Stadtwerke Flensburg.